Vier Must-Have-Gadgets für 2-in-1-Computer

Mit einem 2-in-1 geht man auch immer einen Kompromiss zwischen Laptop und Tablet ein. Vielfach sind nur wenige Anschlüsse vorhanden, die Bedienung als Tablet ohne einen Stylus ist nicht immer beschwerdefrei, unter der Konstruktion kann die Stabilität leiden und die Geräte geben manchmal recht schnell den Saft auf. Grund genug, euch in diesem Artikel mal ein paar „Must-Have-Gadgets“ für euer 2-in-1 vorzustellen. 

Deine Powerbank für den Laptop unterwegs

Die „revolt MacBook-Powerbank“

Eines passt zu dem Trend immer dünnerer und leichterer Laptops und 2-in1-s definitiv nicht: Die klobigen Ladegeräte, die stets im Weg rumliegen, zum Darüberstolpern verführen und nur zu leicht dank des Gewichts des Netzteils den Laptop aus dem Gleichgewicht bringen. Zudem ist auch nicht immer überall eine Steckdose verfügbar. Abhilfe schafft für dieses Problem eine stinknormale Powerbank. Und die neuen 2-in-1s sowie die neusten Gerätekategorien, wie bspw. das MacBook Pro, besitzen, wie auch die neuen Smartphones, alle einen USB-Type-C-Anschluss. Wieso also nicht direkt über diesen laden, wie es schon beim MacBook Pro der Fall ist?

Ganz so leicht ist es bei den 2-in-1s und Laptops mit diesem Anschluss aber leider auch wieder nicht. USB-Type-C bedeutet nicht, dass dieser auch als Power-Anschluss für den Laptop dienen kann. Ob diese Funktionalität in Deinem Gerät mit USB-Type-C-Anschluss eingebaut ist, erfährst du in den Untiefen des Internets. Die „revolt MacBook-Powerbank“ für 29,90 Euro von Pearl.de verspricht, sich bei dem neuen MacBook Pro und anderen USB-Type-C mit Power Delivery von Stromkabeln zu entledigen. Die Powerbank mit 10.000 mAh unterstützt die Schnell-Ladefunktion Quick Charge und passt sich mit einer USB-Ladestrom-Anpassung von 3,6 Volt – 12 Volt dem jeweiligen Gerät an und liefert die optimale Menge an Energie -vom Mobilgerät bis zu Laptops, wie dem MacBook Pro, die mit bis zu 3 Ampere Ladestrom geladen werden.

Die „revolt Powerbank“ im Einsatz.

Trotz QuickCharge-Funktion dauert das Laden mit der kreditkartengroßen Powerbank bei Laptops, wie dem MacBook, natürlich demensprechend lange, da die Powerbank weniger Energie liefern kann als wenn das Gerät mit dem Stromkabel aufgeladen wird. Für einen langen Tag in der Uni ohne Stromanschluss ist die Powerbank nichtsdestotrotz praktisch. Für den bedenkenlosen Einsatz an deinem 2-in-1 oder Laptop solltest du allerdings unbedingt die erforderliche Ladespannung an deinem Gerät recherchieren. Liegt diese bei 12 Watt (bzw. 18 Watt), so ist das Gerät für dich geeignet, bei höheren Ladespannungen muss auf Alternativprodukte ausgewichen werden. Dank des USB-A-Anschlusses, des Micro-USB-Anschlusses und des USB-Type-C-Anschlusses an der Powerbank können auch bis zu zwei USB-Geräte gleichzeitig geladen werden. Der Ladestatus der Powerbank wird über vier LEDs auf dem oberen Display angezeigt.

Die „revolt MacBook“-Powerbank kann mit seinem niedrigen Preis und der absolut einfachen Bedienung überzeugen. Die Verarbeitung ist ordentlich, der gummierte Body scheint allerdings ein wenig anfällig für Fettabdrücke zu sein. Vor einigen Wochen hatten wir bereits auch die Zendure a8 QC auf unserem Blog vorgestellt, welche zwar eine höhere Ladekapazität besitzt, aber auch einen deutlich höheren Preis aufweist.

8Score8Funktion9Bedienung7Design8Preis-Leistung8Editor's Choice

Die „revolt MacBook-Powerbank“ auf Pearl.de kaufen.

Anschlüsse sind bei 2-in-1s oft Mangelware

Der „RicoRich 6 in 1“ Hub

USB- und Power-Anschluss, USB-C-Stecker und Kopfhörerbuchse. Das war’s. So lautet oft die Bestandsaufnahme für Anschlüsse an eurem 2-in-1-Gerät. Wer sein Gerät mit einem Beamer verbinden, SD-Karten lesen oder externe Mikros anschließen will, ist mit der Standard-Konfiguration meistens nicht glücklich. Hubs sind das Allheilmittel für den Technik-Nutzer.

Aber es muss nicht immer der teure Hub von dem bekannten Markenhersteller sein. Oftmals tut es auch ein Modell von hama, Pearl oder von einem No-Name-Anbieter aus der Amazon-Verkaufsliste. Nichtsdestotrotz solltet ihr auf die Stabilität und Zuverlässigkeit eures Erwerbs achten. Wir haben mit dem „RicoRich 6 in 1“ einen Hub von RicoRich getestet, welcher mit zwei USB-A-Anschlüssen, einem HDMI-Anschluss sowie einem SD-/miniSD-Kartenleser wohl alle Wünsche befrieden kann.

Der „RicoRich 6 in 1 Hub“

Zu Hubs lässt sich im Allgemeinen nicht so schrecklich viel schreiben. Entweder er funktioniert oder eben nicht. In diesem Fall haben wir Glück: Der Hub verrichtet ohne Probleme seinen Dienst. Mit seinem geringen Gewicht, der rutschfesten Unterseite sowie seinem Metallic-Look kann der Hub von „RicoRich“ für 22,99 Euro überzeugen. Die Verarbeitung ist sauber und – oh Wunder – der Anschluss von Peripherigeräten funktioniert auch noch. Einzig und allein die Oberfläche scheint leider nicht so kratzfest zu sein.

8.2Score9Funktion9Bedienung7Design8Preis-Leistung8Editor's Choice

Den „RicoRich 6 in 1“ Hub auf Amazon.de kaufen.

Die günstige 2-in-1 Stylus-Alternative

Der „Castell Touchpen“ für das Apple iPad und weitere Geräte.

Zu so ziemlich jedem 2-in-1 bieten die Hersteller meist auch einen entsprechenden Stylus an. Der Stylus für das „Mircosoft Surface Pro 4“ sowie der „Apple Pencil“ für das „iPad“ sind hier sicherlich die Branchenprimi und überzeugen mit ihren Funktionen wie bspw. das Aufrufen von „OneNote“ oder anderen Funktionen beim Klicken des „Microsoft Stylus“ oder ihren drucksensitiven Spitzen, die zu atemberaubenden Kunstwerken auf dem Gerät führen können wie bspw. der „Apple Pencil“. Die Stifte der Originalhersteller sind aber zumeist ziemlich teuer. Hier springen Drittanbieter-Produkte wie der „Callstel Touchscreen-Stift“ von Pearl in die Bresche.

Dieser fällt mit einem günstigen Preis von 23,90 Euro auf. Der Stift ist ca. 14,7 cm lang, ca. 0,9 cm breit und 14 Gramm leicht. Seine Spitze ist 1,5 mm breit. Mit dieser lässt sich ohne Probleme in OneNote schreiben, in Apps wie dem Windows Skizzenblock zeichnen oder auf dem Smartphone kleine Bedienelemente treffen. Als Zeichenalternative sollte man sich allerdings darüber bewusst sein, dass der Stift natürlich nicht mit den Original-Stiften mithalten kann. Wenn man viel Wert auf diese Funktionalität legt, sollte man sich vielleicht lieber nach Alternativen wie dem „Slate 2+ Zeichentab“ umgucken, welches wir in diesem Artikel getestet haben.

Der „Callstel“ Touch-Pen im Einsatz.

Ein bisschen schade ist auch, dass Windows den Touchpen nicht als Stylus erkennt. Für alle Zeichnungen in OneNote oder anderweitigen Apps muss die Eingabe per Hand aktiviert werden, was eine krakligere Schrift zur Folge hat und verhindert, dass mit dem Stift auf den Sticky Notes in Windows geschrieben werden kann. Die Latenzzeit zwischen der Bewegung des Stifts und der gezeichneten Linie ist für den Preis voll in Ordnung. Außerdem überzeugt der Stift mit einer langen Akkulaufzeit. Bei mäßigem Gebrauch reicht es, den Stift alle paar Wochen aufzuladen. Dieser Prozess funktioniert über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel auf der Endseite des Stifts. Ist gerade mal der Saft alle, so lässt sich auch die kapazitive Spitze auf der anderen Seite verwenden, welche sich ebenfalls bei einigen billigen Stiften finden und die Zeit überbrücken lässt.

7.2Score6Funktion9Bedienung8Design7Preis-Leistung6Editor's Choice

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Guter Schutz für dein 2-in-1

Das „Flaptop Sleeve“ in der Außenansicht

Zu guter Letzt braucht ein empfindliches und sicherlich auch teures 2-in-1-Gerät einen entsprechenden Schutz. Entsprechende Hüllen gibt es auf Amazon und im Einzelhandel en masse. Aber schützen diese das Gerät auch wirklich? Und was machen wir mit unserem gerade erst erworbenen Stylus? Antworten auf diese Fragen findet man – wie so oft – bei der Firma Speck. Mit ihren Tablet- und Smartphone-Hüllen konnten sie uns schon bei anderen Tests hier und hier überzeugen.

Mit ihren „Flaptop Sleeve“ für das „Mircosoft Surface Pro 4“ und für Macbooks in verschiedenen Größen haben sie auch hier Schutzlösungen im Angebot, die mit ihrer grandiosen Verarbeitung, der wasserabweisenden Oberfläche sowie der „Impactum Foam Collission Barrier“ zu überzeugen wissen. Die Technologie hinter dem schwer zu merkenden englischen Werbe-Blabla ist die typische wabenartige Struktur an den Rändern der Hülle, welche alle Stöße abdämpfen kann und auch bei den Handyhüllen von Speck zu finden ist. Als ein besonderes Highlight besitzt die Speck-Hülle für das „Microsoft Surface Pro 4“ eine Extra-Halterung für deinen Stylus. Damit hebt sich die Hülle von der Konkurrenz ab.

Der schematische Aufbau der „Flaptop Sleeve“

Mit einem Preis von 49,95 Euro ist man zwar nicht wirklich günstig dabei, kann sich aber sicher sein, ein langlebiges Produkt zu erhalten. Wie immer bei Speck ist die geringe Modellauswahl ein Problem. Wer nicht gerade ein MacBook oder „Microsoft Surface Pro 4“ besitzt, guckt in die Röhre. Mit ein bisschen Glück passen aber auch 2-in-1s von anderen Herstellern in die Hülle. Das Internet hilft mit entsprechenden Größenvergleichen.

8.3Score9Funktion8Bedienung8Design7.5Preis-Leistung9Editor's Choice

Das „Flaptop Sleeve für Microsoft Surface Pro 4“ auf Speckproducts.com kaufen.

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb möchten wir euch nicht vorenthalten, dass uns die „revolt MacBook-Powerbank“ sowie der „Callstel Touchpen“ freundlicherweise von Pearl.de zur Verfügung gestellt wurde. Die „Flaptop Sleeve Microsoft Surface Pro 4“ wurde uns von Speck zur Verfügung gestellt. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieser Umstand selbstverständlich keinerlei Auswirkung auf unser Testergebnis hat. Bei APPkosmos.de liest Du keine gekauften Texte, sondern immer die ehrliche Meinung unserer Autoren. Das liegt uns sehr am Herzen.

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