Kommentar: Krankheit, Chance, 3D-Druck

Die Lage ist schlimm. Corona greift um sich, Menschen erkranken. Doch würde ich es, trotz des Leides was die Krankheit mit sich bringt, heute einmal von einer anderen Seite betrachten wollen.

In der aktuellen Lage birgt sich eine Chance. Die Chance entsteht durch die aktuelle Not. Dinge, die früher undenkbar waren, sind jetzt normal geworden. Rentner die miteinander skypen, online Wohnungsbesichtigungen, Homeoffice und vieles mehr. Und es kommt immer mehr! Not macht schließlich erfinderisch.

Kommen wir zum 3D-Druck, einige haben einen entsprechenden Drucker zu Hause oder im Unternehmen. Die meisten Drucker stehen aktuell nicht still, denn sie drucken, Teile für Gesichtsschilder. An manchen Unis gab es schon den Aufruf sich zu beteiligen, tust Du das auch?

Doch das ist nicht alles. Die Drucker sind durch ihre Flexibilität gefragter als je zuvor. Denn auch danach können sie ohne großen Aufwand umgerüstet werden und für andere Teile oder Prototypen genutzt werden. Das Erkennen nun auch viel Firmen, sogar der Staat betonte den Nutzen aktuell, durch schnelles umstellen auf benötigte Teile.

Geht nicht, gibt’s nicht

Wir sind uns alle bewusst, das nach der Corona-Krise vieles im Unternehmen anders laufen wird. Es wurde vieles neu eingerichtet, für manche Firmen entsprach es Glatt einer Revolution. Homeoffice oder flexibles Arbeiten waren vorher kein Thema. Jetzt ist es Alltag.

Die aktuelle Lage zeigt uns also eins. Not macht echt erfinderisch. In vielen Unternehmen wurde oder wird geprüft, wie man Menschen unterstützen kann, aber auch gleichzeitig das Unternehmen sichern kann. Es hängen auch schließlich Arbeitsplätze daran.

Doch was bringt das? Der 3D-Druck hat nun die Chance bekommen sich zu etablieren. Zu zeigen was er leisten kann. Nicht nur fade Versprechen von Verkäufern, wie viel Flexibilität er doch bietet, nein, Taten sprechen aktuell für ihn. Auch danach werden viele Firmen die Erinnerung an den flexiblen Drucker haben. Wird man Massen wieder Produzieren oder flexibel? Die Chancen des kleinen Druckers standen noch nie besser.

Was bringt es sonst noch?

Aber nicht nur die Industrie profitiert aktuell von 3D-Druckern. Wir dürfen nicht die aktuelle medizinische Forschung vergessen. Wie bereits in einem anderen Artikel erwähnt ist Gewebe-Druck möglich. Wie viele Unternehmen drucken aktuell Testgewebe für medizinische Forschung? Wie gut bringt der 3D-Druck die Medikamenten- oder Impfstoffforschung voran? Ich denke mal sehr. Nie waren die Möglichkeiten größer, nie die Notwendigkeit dringender.

Hoffen wir, das, sobald die Corona-Krise vorbei ist, die Welt sich wieder schnell erholt. Hoffen wir, das so viele wie möglich verschont bleiben und sich gut erholen. Bleibt gesund.

Kennst Du unsere Reihe zum Thema 3D-Druck? Nein? Kein Thema, hier kommst Du ganz schnell zu ihr!

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