Fidget Spinner & Fidget Cube erobern eine Nation

Drücken, bewegen, schalten, drehen usw. All das kann er: der Fidget Cube. Damit nicht genug, denn es gibt noch ein weiteres Fidget-Toy: den Fidget Spinner. Dieser kann nur eins – und zwar drehen und das teils mehrere Minuten lang. Doch woher kommt dieser Hype? Natürlich, von unserem Nachbarkontinent Amerika. Und was es damit auf sich hat, wie gefährlich so ein Spinner sein kann und ob man dem Hype klein beigeben soll oder nicht, das erfährst Du alles in diesem Artikel.

Die Gebrüder McLachlan sind schuld am Fidget Cube

Naja, nicht ganz. Eher diese Nervosität, die so ziemlich jeder hat: Ständig am Kugelschreiber drücken oder eben immer irgendetwas in der Hand haben zu müssen. Und um diesem Problem Einhalt zu gebieten, starteten die beiden Brüder ein Kickstarter-Projekt, welches dabei aber deutlich über das Ziel von 15 000 Dollar hinausgeschossen ist. Rund 6,5 Millionen Dollar wurden von mehr als 150 000 Unterstützern zusammengetragen. Und den Würfel kann man drücken, bewegen, schalten, und wer gerne einen Controller in den Händen hält, der hat auch einen Joystick dabei. Doch bekanntlich sagt ein Bild Gif mehr als tausend Worte:

Was erfolgreich ist, erhält einen Ableger: den Fidget Spinner

Und damit lässt sich auch zeigen, was sich alles mit Kugellagern machen lässt. Die bekannteste Form des gehypten Gadgets hat in der Mitte ein Kugellager und drei weitere Arme, welche entweder ebenfalls mit Kugellagern oder mit Gewichten ausgestattet sind. Doch mittlerweile gibt es davon zahlreiche Versionen mit bspw. zwei Armen, welche im Batman-Style natürlich cool aussehen. Und nicht nur optisch, sondern auch preislich gibt es da gewaltige Unterschiede. Heißt: Man kann sich hierbei dumm und dusselig kaufen!

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Hast Du vlt. gerade ein bisschen Lust, Dein Sparkonto zu plündern? Ja? Dann kannst Du gleich mal 895 € für einen ultimativen Fidget Spinner bereithalten, oder Du machst es wie ich, ein Otto-normal Bürger, der einfach Teil an einem Hype sein möchte und kauft sich aus China einen Spinner für rund 3 € auf Amazon. Und auch die billigere Version des Fidgets Spinners läuft wirklich rund und ohne Probleme. Die Frage des Preises liegt also allein in Deiner Hand! Auch wenn der gängigste Fidget Spinner mit seinen drei Armen ein eindeutiges Warnsignal darstellt, passieren auch Unfälle damit. Und was da alles passiert ist, kläre ich im nachfolgenden Absatz.

Nichts für kleine Kinder!

Ja, so unscheinbar dieses kleine Spielzeug sein mag, passieren auch Unfälle damit. Gerade bei kleinen Kindern, die unbedingt dieses unverzichtbare Gadget wollen, da passiert es: Wie eine Mutter aus Texas berichtet, hat ihre 10-jährige Tochter während der Autofahrt plötzlich angefangen zu würgen. Kurz darauf stellt sie fest, dass ihre Tochter eine Kugel des Kugellagers ihres Fidget Spinners verschluckt hatte. Genaueres kannst Du hier nachlesen. Falls Englisch eine Hürde darstellen sollte, denk immer daran: Der Google Übersetzer steht Dir, wenn auch mit einer mäßigen Übersetzung, zur Seite.

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Einen zweiten Fall gibt es mit einem 11-jährigen Jungen, der einen Trick durchführen wollte, den Spinner in die Luft geworfen hat, aber nicht richtig gefangen hat und dieser dadurch voll auf sein Auge einschlug. Er hatte aber nochmal “Glück” gehabt und ist mit einer schweren Augenverletzung davon gekommen. Weitere Infos bekommst Du hier. Zu guter Letzt hat sich ein 9-jähriges Mädchen auf dem Rücksitz ein Stück vom Schneidezahn abgeschlagen. Falls Dich diese Story auch noch interessiert, findest Du hier Genaueres. Also kurz und knapp: Nichts für kleine Kinder!

Warum so ein großer Hype über ein kleines Spielzeug?

Kurz gesagt: Keiner weiß es! Die Spinner wurden ursprünglich an Kinder/Personen mit Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, empfohlen. Doch aus unerklärlichen Gründen entstand in den USA ein derart großer Hype um die beiden Fidget Toys, der mittlerweile auch bei uns angekommen ist, diese auch im stressigen Alltag einzusetzen und somit für Entspannung zu sorgen, auch wenn man nicht an ADHS leidet.

Um ehrlich zu sein, konnte ich bei mir direkt keinen Stressabbau feststellen, aber der Fidget Cube ist mittlerweile mein absoluter Favorit und ständig in der Hosentasche, für Momente, in denen man einfach dieses Gefühl verspürt, irgendwas drücken zu müssen. Der Spinner ist dann für diese langweiligen Momente im Leben, wo man mit irgendetwas in den Händen spielen muss. Glaub mir, einmal in Deiner Hand und Du willst das Teil nie wieder aus der Hand legen!

Quellen: Kickstarter Wikipedia   

3 Kommentare

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