„Refrigerdating“: Ein Date mit dem Kühlschrank – Bei Samsung gibt es das!

Samsung startet eine Dating-App für Kühlschränke. Das ist kein Scherz, sondern eine clevere Marketing-Idee. Bist Du, was Du isst?

„Das ist doch absurd.“ – Genau das hab ich mir auch gedacht, als ich das gelesen habe, aber eigentlich ist es nur ein weiterer Schritt in Richtung einer noch stärker vernetzten Welt: Dating auf Kühlschränken. Während wir uns in Deutschland darüber streiten, ob „jede Milchkanne“ 5G Empfang braucht, sind die Südkoreaner da wohl schon ein paar Schritte weiter als wir.

Dating auf dem Kühlschrank

Das Funktionsprinzip ist fast wie bei dem von Tinder. Aber eben nur fast, denn statt Fotos von anderen Menschen werden hier Bilder der Kühlschrankinhalte (ja, richtig gelesen) nach links oder rechts geswiped.

Das klingt schon etwas ulkig, oder? Aber ist es das wirklich? Statt Menschen, wie in anderen Dating-Apps, rein nach ihrem Äußeren binnen Sekunden zu beurteilen, wird bei Samsungs „Refrigerdating“ der Inhalt des Kühlschranks angezeigt – getreu dem Motto „Die inneren Werte zählen“. Nutzer sehen dann, ob das, was im fremden Kühlschrank zu sehen ist, auf eine interessante Person schließen lässt.

Dementsprechend heißen die Optionen auch “Nicht mein Geschmack” und “Lass uns kochen”. Gibt es ein „match“, wählen also beide Personen “Lass uns kochen”, dann können sich die Nutzer zu einem Date verabreden und gemeinsam kochen.

Für 4000 Dollar zu haben: Ein smarter Kühlschrank mit Dating-App von Samsung.

Werbung für smarte Kühlschränke

„Refrigerdating“ ist natürlich in erste Linie eine Marketing-Gag von Samsung, um die „Family-Hub“ genannten smarten Kühlschränke zu vermarkten. Schon seit Jahren präsentiert Samsung auf Messen immer und immer wieder smarte Kühlschränke mit riesigen Touchscreens auf der Front. Allerdings sind diese mit Preisen um die 4000 US-Dollar sehr, sehr teuer. Und der Sinn… Nun gut.

Den Dienst „Refrigerdating“ gibt es allerdings tatsächlich. Und zwar nicht nur auf Kühlschränken. Wer also keinen 4000 Dollar Kühlschrank hat, kann ein Foto seines Kühlschrankinhaltes per Smartphone hochladen.

Die Nutzung von der App ist übrigens kostenlos. Bei der Anmeldung müssen einige private Daten angeben werden. Darunter Alter, Wohnort und an welchem Geschlecht man interessiert ist. Außerdem stimmen Nutzer zu, dass Samsung die Daten für Marketing-Kampagnen verwenden darf.

Geniales Marketing oder totaler Blödsinn?

Auch wenn ich nicht an einen Erfolg von „Refrigerdating“ glaube, ganz ehrlich: Ich finde die Idee – so absurd sie auch klingt – nicht blöd. Denn wer im Kühlschrank einer anderen Person Lebensmittel entdeckt, die einem persönlich ebenfalls munden, hat fürs erste Date schon mal eine Gemeinsamkeit gefunden. Ein erfrischend knackiger Dating-Ansatz.

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