Kommentar: Meine Erfahrungen im Homeoffice

Na, seid ihr auch zu Hause? Wenn ihr jetzt auch unerwartet im Homeoffice arbeiten müsst, dann ist dieser Artikel für euch heute genau richtig.

Heute möchte ich euch meine Erfahrungen im Homeoffice mitgeben, denn auch ich bin seit letzter Woche nicht mehr im Büro zum Arbeiten.

Du brauchst Ruhe während der Arbeit

Nichts ist schlimmer als Ablenkung während der Arbeit. Ich merkte dies in den ersten Tagen, wo ich meinen provisorischen Arbeitsplatz noch in unserem Zockerraum aufgebaut habe. Da liegt so viel Kleinkram neben einem, was auch „endlich mal getan werden muss“, dass ich nachmittags oft noch nacharbeiten musste, damit ich meinen Stunden erreiche.

Diesem Problem habe ich einen Riegel vorgeschoben, indem ich mir in unserem Gästezimmer einen Schreibtisch aufgebaut habe. Genaugenommen einen improvisierten Stehtisch. An diesem kann ich in Ruhe und stehend arbeiten, auch wenn die Konstruktion etwas kurios wirkt – aber sie hält. Sollte ich mal sitzen wollen, kann ich mit dem Laptop an den Esstisch und dort in Ruhe arbeiten.

Ein weiteres Instrument zur Ruhe ist ein fester Ort für mein Handy während der Arbeit. Nur einmal auf das Handy schauen bringt einen bereits bis zu 15 Minuten Zeitverlust rein, weil man sich selbst aus Gedanken heraus reist.

DIY Stehschreibtisch

Such dir Bewegung

Nach wenigen Tagen im Homeoffice habe ich gemerkt, dass ich mich viel zu wenig bewege. Woran ich das merkte? An meinem Rücken. Wie so viele Schreibtischtäter habe ich es auch mit dem Rücken zu tun, das war auch ein Grund für meinen DIY-Stehschreibtisch, den ich bereits erwähnt habe.

Daher kann ich euch nur als Tipp mitgeben: Sucht euch Bewegung. Für meinen Teil habe ich mir eine Sportecke eingerichtet, in der ich jetzt fast täglich mein Programm durchziehe. So kann ich auch mal abschalten. Wenn es das Wetter zulässt, gehe ich eine Runde joggen, alleine natürlich.

Schalte nach der Arbeit ab

Ein großer Vorteil von meinem Schreibtisch im Gästezimmer ist: Ich kann die Tür schließen und abschalten. Normalerweise ist der Weg vom Büro nach Hause meine Zeit, um den Schalter auf „Feierabend“ umzulegen, doch diese Zeit habe ich nun nicht mehr. Jetzt ist es umso wichtiger nach der Arbeit auch auf andere Gedanken zu kommen. Da kommt mir der Start von Disney+ ganz recht. Aber auch das einfache Reden, ohne multimediale Ablenkung, hilft nach einem Tag im Homeoffice.

Bau dir (d)einen Wochenplan

Letzte Woche hatte ich es echt schwer. Mein Plan war jeden Tag um 7 Uhr mit der Arbeit zu beginnen, was anfänglich echt schwierig war. Aus dem Bett kommen, obwohl man länger schlafen könnte, ist echt verlockend. Gegen Mitte der Woche habe ich es aber dann geschafft, doch wie?

Auszug aus meinem Wochenplan – natürlich ohne berufliche To-dos.

Ich habe meine Arbeitswoche vorgeplant. In wenigen Minuten habe ich, ganz nach dem Vorbild von Elon Mask, mir für jeden Tag und jede Stunde Aufgaben bereitgelegt und in einem Wochenplan verschriftlicht. Würde ich diesen Plan nicht einhalten, würde ich ein Versprechen mit mir selbst brechen, was natürlich nicht das Ziel war. Mein Tool der Wahl ist aktuell Microsoft ToDo, da ich dies beruflich schon länger nutze.

Da ich aktuell auch Mittags koche, habe ich mir auch einen Essensplan erstellt. Dieser diente ebenfalls als Grundlage für den Wocheneinkauf, damit ich nicht unnötigerweise mehrmals zum Einkaufen muss.

Wie sind eure Gedanken und Erfahrungen im Homeoffice? Schreibt mir gerne eine Mail!

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