Härter als ein Saphir – Der ultimative Displayschutz von GLAZ

Dein treues und geliebtes Smartphone nutzt Du jeden Tag. Ständig in die Hosentasche und wieder raus und dann ist da unglücklicherweise noch der Hausschlüssel mit drin. Zack: Der erste Kratzer ist im Display. Mist! Damit Dir sowas nicht passiert, brauchst Du ab sofort einen Displayschutz! Aber halt: Vergiss Displayschutzfolien, sondern nimm das GLAZ Liquid 2.0 und gib Deinem Display einen Schutz von 9+H, was härter als ein Saphir ist. Hellhörig geworden? Perfekt, denn im nachfolgenden Artikel wird das Liquid 2.0 der Firma GLAZ von uns ausführlich getestet.

Was ist dieses Liquid 2.0 eigentlich?

“Der unsichtbare Bodyguard, der deinem Handy den perfekten Schutz gibt. Die flüssigen Glaskristalle umschließen synergetisch die Oberfläche deines Displays und machen dein Display dreimal härter als herkömmliche Schutzfolien. Denn nur ein perfekter Displayschutz sorgt für eine ausgereifte Farbbrillanz und uneingeschränkte Funktionalität.” – GLAZ

“Mit dem GLAZ Liquid Displayschutz 2.0 bieten wir einen weiterentwickelten Härtegrad von 9+H und eine Lebensdauer von 5 Jahren.” – GLAZ

Das Liquid 2.0 soll also dreimal härter als die herkömmlichen Schutzfolien sein und einen Härtegrad von 9+H erreichen. Doch bevor wir das testen können, müssen wir das Liquid 2.0 erst einmal auftragen. Und wie das funktioniert, zeige ich Euch direkt nach dem Lieferumfang. Und preislich wird es wohl sehr teuer sein, denkst Du Dir? Nun ja, für das Liquid 2.0 muss man rund 35 € hinblättern, hat aber dafür die nächsten 5 Jahre Ruhe und einen richtig starken Displayschutz.

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Der Lieferumfang

Ein Riesenpaket mit der Aufschrift „GLAZ“ brachte der Postbote am Nachmittag. Da erwartet man natürlich auch entsprechenden Inhalt. Das Paket also aufgeklappt und schon wird man mit dem Spruch “Schütze, was du liebst” begrüßt. Nett. Doch der Blick nach unten will uns das GLAZ Diamond und Titan für das iPhone andrehen. Moment, ich wollte doch das Liquid für das S8?

 

Den riesigen Einlegekarton entfernt begrüßt uns die Rechnung sowie ein paar wichtige Tipps zum Auftragen. Darunter befinden sich das schwarze Päckchen mit dem Liquid 2.0, drei Multifasertücher, ein Alkohol-Reinigungspad, drei Pads, um das Liquid aufzutragen sowie acht Reinigungstücher.

 

Doch Moment: Unter diesem Einlegekarton ist noch einer. Doch dieser ist leer!? Und darunter nochmal ein leerer Einlegekarton! Diese sind wohl für den auf der Webseite angebotenen Displayschutz 2.0 für das iPhone. Wir bekommen also ein Riesenpaket mit einem kleinen Päckchen darin, in dem alles Wichtige drin ist, der Rest ist aber leer. Auch wenn das Ganze zwar sehr edel verpackt ist, ist der Karton deutlich überdimensioniert. An dieser Stelle gibt es schon einen deftigen Minuspunkt, doch nun zum wichtigen Teil: dem Auftragen des Liquid 2.0.

3 Schichten, 90 Minuten und 10 Tage warten

Kleiner Hinweis: Auf der Webseite von GLAZ wird das Liquid 2.0 nur für iPhones, die Apple Watch sowie den Galaxy Smartphones von Samsung angeboten. Auf anderen Geräten mit Echtglas sollte das Liquid 2.0 ebenfalls funktionieren, allerdings geschieht das, wie im FAQ von GLAZ beschrieben, unter eigener Verantwortung. Ich teste das Ganze auf meinem OnePlus 3T.

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Gleich einmal vorneweg: Das Auftragen an sich ist wirklich total einfach und kann von jedem erfolgreich durchgeführt werden.

Zuerst solltest Du das Gerät ausschalten, damit es sich beim Aufbringen nicht ständig einschaltet (Double Tab to wake etc). Nun nehmen wir das Alkohol-Pad und reinigen damit unser Smartphone-Display. Anschließend trocknen wir das Display mit einem Microfasertuch wieder ab. Nach einer genauen Kontrolle, dass da auch ja kein einziger Staubpartikel auf dem Display liegt, können wir ein Pad aus der gleichnamigen Packung entnehmen und auf das Display legen.

Nun nehmen wir das Fläschchen mit dem Liquid 2.0 und öffnen es. Wichtig hierbei: Nicht zu viel auftragen, es muss für insgesamt 3x reichen! Das Pad sollte komplett angefeuchtet sein, aber nicht im Liquid schwimmen (siehe Foto). Nun wischen wir so lange über das komplette Display, bis sich ein Antrocknungsschleier bildet. Bei meinem OnePlus 3T war ich unsicher, ob der Fingerabdrucksensor anschließend noch funktioniert, daher habe ich diesen einfach ausgelassen. Über die Hörmuschel könnt ihr ohne Bedenken wischen, jedoch muss diese im nächsten Schritt auch ordentlich gereinigt werden.

 

Ist der Antrocknungsschleier zu sehen, nehmen wir uns ein Reinigungspad und putzen unser Display komplett ab, bis kein Schleier mehr zu sehen ist. Reinige auch unbedingt alle Ecken und Kanten, denn später ist es fast unmöglich, den Schleier zu entfernen (Da ich etwas übersehen habe, sind bei mir an manchen Ecken Rückstände und diese gehen wirklich nicht weg, sind jedoch kaum sichtbar).

Sobald der Schleier komplett entfernt ist, reinigen wir das Display nochmal komplett mit dem Microfasertuch. Nun gibt es zwei Optionen: Entweder wir warten 45 Minuten oder wir nehmen uns einen Fön zur Hand und föhnen unser Handy für 5 Minuten und lassen es anschließend noch 15 Minuten abkühlen. Sobald die Zeit abgelaufen ist, können wir nun die nächste Schicht Liquid auftragen. Dies machen wir noch 2x, also insgesamt 3x, um volle Stärke zu erhalten.

Damit das Liquid 2.0 nun die volle Härte erreicht, müssen wir zehn Tage warten, können das Gerät jedoch weiter verwenden. Wir sollten es allerdings nicht sofort den schlimmsten Dingen aussetzen, sondern schonen. Anschließend soll es härter als ein Saphir sein, doch stimmt das? Also ich habe bei mir leider gerade keinen Saphir rumliegen. GLAZ bietet ebenfalls noch eine kleine Videoanleitung an, welche ich jedem empfehle, vor dem Auftragen anzugucken:

https://www.youtube.com/watch?v=Be4E4_UQEdw

Der Kratztest

Wer greift schon gerne zur Schere/zum Schlüssel, um damit auf seinem Handy zu kratzen? Und schonen? Warum? Der Displayschutz muss doch sofort wirken und daher ein kleiner Test nach einigen Stunden: Nix. Nada. Geil! Bei der Schere kann man mit etwas mehr Druck oberflächlich leichte Kratzer erzeugen, aber einmal mit dem Microfasertuch drüber und voilà: Alles weg! Der Schlüssel selbst kann gar nichts ausrichten und rutscht förmlich vom Display ab. Und das bereits zwei Stunden nach dem Auftragen der letzten Schicht. Bei einem Messer sieht es übrigens genauso aus. Hier gibt es schon mal Pluspunkte!

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Fazit: Ein Displayschutz, der besonderen Art.

Es ist mal was anderes im Vergleich zu den klassischen Displayschutzfolien. Der Vorteil am selber Auftragen ist, dass man bspw. abgerundete Displayränder wie beim Galaxy S7/S8 ebenfalls problemlos schützen kann und den Displayschutz weder sieht noch fühlt. Natürlich muss man erstmal rund 90 Minuten alleine zum Auftragen einplanen und anschließend noch 10 Tage, bis das Glas vollständig ausgehärtet ist. Ob das Liquid 2.0 die 35 € wert ist, muss jeder für sich entscheiden, jedoch sollte man immer im Hinterkopf halten, dass man einen sehr starken Schutz für mindestens 5 Jahre hat. Auch wenn das Liquid 2.0 auf der Webseite nur für iPhones, Galaxy-Geräte und die Apple Watch angeboten wird, funktioniert es ebenfalls wunderbar auf dem OnePlus 3T. Ich persönlich finde das GLAZ Liquid 2.0 klasse – vor allem, da man es überhaupt nicht auf dem Display sieht und fühlt.

ProContra
Display nach 10 Tagen härter als SaphirViel zu große Verpackung
Auftragen ist kinderleichtRückstände, falls man unordentlich war
Displayschutz ist unsichtbarAuftragen nimmt viel Zeit in Anspruch
8.5Score9.8Schutz9Aufbringen5Lieferumfang8.8Preis/Leistung9.8Editor's Choice

Liquid 2.0 bei GLAZ kaufen

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb möchten wir Euch nicht vorenthalten, dass uns das Testexemplar freundlicherweise von GLAZ zur Verfügung gestellt wurde. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieser Umstand selbstverständlich keinerlei Auswirkung auf unser Testergebnis hat. Bei APPkosmos.de liest Du keine gekauften Texte, sondern immer die ehrliche Meinung unserer Autoren. Das liegt uns sehr am Herzen.

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