The Elder Scrolls: Blades – Legendäres Rollenspiel auf dem Smartphone

Die „The Elder Scrolls“-Reihe gehört zweifellos zu den beliebtesten und erfolgreichsten Spieleserien. Während die Fans der Reihe geduldig auf einen sechsten Teil und damit auf eine Fortsetzung des beliebten „Skyrim“ warten müssen, legt Bethesda zumindest auf Smartphones nach. Ob „The Elder Scrolls: Blades“ die Wartezeit etwas verkürzen kann erfahrt ihr hier.

Die Handlung

Das Spiel startet mitten im Wald, auf dem Weg zur Heimatstadt des Protagonisten, welche man schon von weitem brennen sieht. Der Held – der man natürlich ist – eilt zu der Stadt, um Hilfe zu leisten. Denn diese wurde bei dem Versuch Steuern mit Gewalt einzutreiben völlig zerstört. Im weiteren Spielverlauf ist man nun damit beschäftigt die Stadt wieder aufzubauen, die teils entführten Bewohner zu befreien und mehr über die lange zurück liegende Vergangenheit der Siedlung herauszufinden.

Die zerstörte Heimatstadt des Protagonisten.

Die Grafik

Bei einem Spiel das einem solch potenten Namen wie „The Elder Scrolls“ trägt, erwartet man ganz natürlicherweise eine mindestens gute Grafik. Und in der Tat enttäuscht „Blades“ hier nicht. Es kann sehr gut mit anderen vergleichbaren Rollenspielen für Smartphones mithalten.

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Ausdrücklich empfohlen sei hier deswegen sogar ein etwas aktuelleres bzw. potenteres Smartphone. Denn mein Moto Z welches 2016 als High-End Gerät veröffentlicht wurde, also „nur“ gute drei Jahre alt und leistungstechnisch etwa bei jetzigen Mittelklasse Smartphones anzusiedeln ist, kommt nicht selten stark ins Ruckeln. Dies lässt sich auch nicht vermeiden, denn herunterschrauben lässt sich die Grafik leider nicht.

Das Gameplay

Ein Wermutstropfen ist das wie so oft anzutreffende Pay-to-Win-Prinzip. Es gibt für entscheidende Vorgänge Wartezeiten, welche auch schnell in die Stunden gehen. Will man diese Überspringen benötigt man Edelsteine, welche man im Spielverlauf jedoch eher selten und nur in kleinen Mengen erhält, schließlich kann man sich ja ausreichende Mengen kaufen. Nichts gegen das Gewinnstreben von Bethesda – im Gegenteil! Ohne ausreichen hohe Gewinne gäbe es schließlich so grandiose Spiele wie „Skyrim“ nicht. Jedoch halte ich nach wie vor die Fahne für einen einmaligen Kauf hoch, wie bei klassischen PC- oder Konsolenspielen auch. Denn die Wartezeiten stören den Spielfluss irgendwann dann doch recht spürbar.

Die wahrscheinlich klassischste Pay-to-Win Ingamewährung trifft man auch hier an: Edelsteine.

Fazit: Gut für zwischendurch

Bedingt durch das Pay-to-Win-System ist „Blades“ leider eher ein Spiel für Zwischendurch, denn für längeres spielen am Stück eignet es sich durch die Wartezeiten kaum. Wer damit jedoch leben kann und ein ausreichen leistungsstarkes Smartphone sein Eigen nennen darf, dem wird „The Elder Scrolls: Blades“ durchaus Freude bereiten und die Wartezeit auf das große „The Elder Scrolls VI“ etwas versüßen!

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The Elder Scrolls: Blades
The Elder Scrolls: Blades
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