Slider – Simples Denkspiel

Simpel klingende Spiele sind nicht selten die anspruchsvollsten und damit i. d. R. die am längsten spielbaren Spiele. Zumindest im Bereich der Smartphone-Spiele trifft das oft zu. Ob das jedoch auch bei Slider der Fall ist, erfahrt Ihr hier. 

Das Spielprinzip

Pokémon-Spielern dürfte das Spielprinzip von Slider bekannt vorkommen. Denn auch in fast allen Pokémon-Spielen ist es in einigen (kalten) Höhlen wiederzufinden. So steuert man bei Slider (oh Wunder) mit Wischgesten bzw. Slides einen schwarzen Block. Ziel ist es, eben diesen Block in dem dunkleren Zielblock zu manövrieren. Der Haken bei der Sache? Ist der schwarze Block erst einmal in Bewegung gesetzt, stoppt er erst wieder an starren Blöcken innerhalb des Spielfeldes oder an den Rändern. Einen direkten Zielweg gibt es also nicht. Man muss mehrere Schritte weiter denken können, um den entsprechend besten Weg zum Ziel zu finden. Zwar funktioniert auch die „Ich wische einfach mal irgendwo hin“-Methode, jedoch ist diese meist zeitaufwändiger, zugintensiver und desweiteren macht letztere Methode auch weniger Spaß. So besteht bei Slider also (da es, zumindest im normalen Spielmodus, keine Zeit- oder Zugbegrenzung gibt) zwar durchaus eine Schummelmöglichkeit, jedoch wird diese ein ernsthafter Spieler nicht wahrnehmen.

screener_20170206(22:37:58)

Die Spielmodi

Im Slider selbst gibt es zwei Spielmodi. Zum einen gibt es einen völlig simplen Modus, nämlich ohne Zug- und Zeitbegrenzung. Zwar wird dort die kleinstmögliche Zuganzahl angezeigt, doch hindert eine 7 oben rechts im Bild dem Spieler nicht an 25 Zügen. Dieser Modus ist jedoch noch einmal in 60 normale und 100 schwierige Level unterteilt. Und die normalen Level sind dort wirklich einfach, wohingegen die schwierigen durchaus herausfordernd sein können. Sollte man jedoch auch damit keinerlei Probleme haben, dann dürfte der Zeit basierte Spielmodus noch eine durchaus nette Herausforderung darstellen. Dort hat man 200 Sekunden (Start-) Zeit, um so viele Level wie möglich zu lösen, wobei man bei gelösten Leveln jedoch wieder einen kleinen Zeitaufschub bekommt. Die Schwierigkeit liegt hier in der Kombination aus der nötigen Effizienz der Züge und einem entsprechend schnellen Denken.

screener_20170206(22:38:18)

Fazit: Typisches Smartphone-Spiel

Wie viele andere für Smartphones gedachte Spiele trumpft Slider vor allem mit einem größtmöglichen Schwierigkeitsgrad bei kleinstmöglicher Komplexität zu punkten. Und das schafft Slider! Wer solchen Denkspielen also etwas abgewinnen kann oder bei den besagten Pokémon-Höhlen immer versagt hat, kann mit Slider ein wenig üben. Und da ich noch einige Level vor mir habe, werde ich Slider auch noch eine Weile spielen.

9.2Score9Funktion10Bedienung9Design9Umfang9Editor's Choice

Slider
Slider
Entwickler: Alex Gwyn
Preis: Kostenlos+